A playground for your whole self

Clowning Workshops in and around Germany
Narrenfreiheit: Eine Reise zum Narren in mir

Auf dem Weg zum Narren in mir werde ich mit mir selbst confrontiert: Ich bin aus dem Kindesalter herausgewachsen und habe aufgehört zu spielen. Der Narr in mir fordert meine Spielfreude wieder heraus. Er lädt mich ein, eistesgegenwärtig und präsent zu sein, damit ich die Welt mit neuen Augen sehen kann. Seine Präsenz ist spontan und authentisch - der Narr plant nicht!

Also gibt es einen Narren in mir, der nicht plant...? Einen, der meine Lachmuskeln kitzelt und Tränen in die Augen zaubert? Einen, der sich in Traumen verliert und gleichzeitig mit beiden Fuessen fest auf dem Boden steht?Der Narr wird im Kontakt mit dem Publikum lebendig - im Blickkontakt und in der Beziehung zu anderen Menschen gewährt er Einblick in sein grenzenlos paradoxes Wesen. Durch Spiele, Uebungen und Improvisationen wollen wir der Narrenfreiheit ein Fest bereiten. Mut zum SEIN! Das englische Wort "courage" (Mut) entstammt dem lateinischen Wort " (Herz).Wenn wir an unseren inneren Narren und an unsere Spielfreude anknüpfen, können wir sowohl in uns selbst als auch in anderen Menschen den Mut (das Herz) dazu entwickeln, zu sein, wer wir wirklich sind. Somit können wir uns selbst und dem Leben vertrauen. "Sich ein Herz fassen" ist eine innere Entwicklung. Es ist ebenso eine Einladung, die Ängste abzulegen, welche uns davon abhalten, im "Hier und Jetzt" präsent zu sein.

"Drop down from your head to your heart":Lass dich vom Kopf in dein Herz fallen!

Monday, June 1, 2009

Lehrer-Rundbrief no 72 - June 2001

Clowning mit Vivian Gladwell

Phantasie in der Sprachlehrerausbildung?

Hört auf den Clown zu spielen
lernt, ein Clown zu werden!

Eine am Boden liegende Schnur trennt den Übungsraum in Bühne and Zuschauerbereich. Auf der Bühne liegt nichts als ein großer Haufen Stoff, eine alte Decke. Die 11 Zuschauer, Studenten and Dozenten der neu eingerichteten einjährigen Ausbildung zum Waldorf-Fremdsprachenlehrer am Stuttgarter Seminar, blicken gespannt auf den Kandidaten, der jetzt zum ersten Mal „als Clown" auftritt. Vivian Gladwell, unser französisch/englischer Workshop-Leiter aus Toulouse, gibt durch leise Zwischenrufe begleitende Hilfestellung: „Schau zum Publikum! ... Nicht vorher denken! ... Jetzt, greife das Tuch! ... Bleibe bei dieser Bewegung! ... Was könnte das sein? ... Dran bleiben!" usw. Die Zuschauer biegen sich schon vor Lachen oder Staunen ob des entstandenen Bewegungsbildes, welches um so eindringlicher wirkt, je einfacher and beharrender der Kandidat sich mit ganz unscheinbaren Einzelheiten beschäftigt. Der Clown ist wie ein Forscher, lernen wir, der die Dinge untersucht, die ihm begegnen, ohne schon vorher zu wissen, was er da vor sich hat. Oft will er gerade das Unmögliche probieren, aber er weiß immer, dass er ein Clown ist, der Blick zum Publikum verrät das, and so bewegt er sich ständig zwischen verschiedenen Standpunkten.
Schon diese kleine Szene zeigt, welche Anregungen für den Sprachlehrer aus den Clowning-Übungen resultieren: Humor der Dinge, Humor des Lebens, Bewusstsein für Bewegungen, Schulung der Langsamkeit, des Beharrens in der Beobachtung, Improvisationstalent, Unbefangenheit im Blick auf die Welt.
Eingebettet waren diese Szenen stets in ausführliche Vorübungen vielfältigster Art. Und weitergeführt wurden sie in Theatralisches, mit Kostümen and auch mit Sprache. Nicht zuletzt war es auch die warme, herzliche Austrahlung von Vivian Gladwell, die uns begeisterte.
So hatten wir nach dem Workshop einen reichhaltigen Erfahrungsschatz, der uns anregte, über weitere Verbindungen zum Unterricht nachzudenken. Clowning im Sinne von Vivian Gladwell soll ja weder eine Clownausbildung noch eine direkt anwendbare Übungsreihe für die Schulklassen sein. Es dient einzig and allein der Persönlichkeitsbildung. Wenn man jedoch den Übungsansatz als Anregung erlebt, lassen sich, entsprechend umgewandelt, improvisatorische Übungen für den Sprachunterricht entdecken, die den Akteur in allen Themengebieten wecken. Ein Forschungsgebiet für die Grammatik, die Rezitation, den Wortschatz. Im Sinne von Peter Lutzker war dies eine zukunftsweisende Lehrveranstaltung des Seminars. Er wies in der "Erziehungskunst" (April 101, S. 406) nochmals auf die neuesten Forschungen der Neurolinguistik hin and schrieb: „Gerade für den Fremdsprachenlehrer wird die Ausbildung von Wahrnehmungsorganen and Ausdrucksmöglichkeiten viel entscheidender sein als die Aneignung von spezifischen fachlichen Inhalten and Methoden."
Siegmund Baldszun

Rückblick einer Seminaristin:

Welch erfrischende Übungswege haben wir als Gruppe im Clowning-Workshop kennengelernt!

- Ein erweitertes Erlebnis des Raum-Empfindens als Einzelner and gleichzeitig Mitglied einer Gruppe
- Vielschichtige Ausdrucksmöglichkeiten des individuellen "Selbst" (oneself) durch Gebärde und Stimme
- Geweckte Aufmerksamkeit für den Anderen, verbunden mit dem stetigen Suchen im Augenblick nach Gleichgewicht von: hören/aufnehmen und äußern/manifestieren
Das waren einige der vielen Höhepunkte. - Der Humor, zusammen mit dem „Auskosten des Lebens im Augenblick", war stets präsent und half uns, freudig lernen zu können, sein zu können, erfrischt den Kurs zu beenden, um die errungenen and gewonnenen Schätze als Werdender, Lernender, Mensch wie Saatgut ins Leben zu bringen. Den Organisatoren, allen Teilnehmern und besonders Vivian Gladwell ein herzliches Dankeschön! E. D.

Sunday, February 1, 2009

Interne Fortbildung: Time Out E.V.

Eine Reise zum Narren in mir mit Catherine Bryden und Vivian Gladwell

Workshop: am 23. – 27. Februar 2009

Timeout E.V.
Hofgut Roessle
Nesselachenweg 14
D 79874 Breitnau

www.timeout.eu

Feedback: Fortbildung Stuttgart Seminar

Chère Catherine,

Ce que tu as fait avec les étudiants m'a enthousiasmé du début à la fin de ce à quoi j'ai participé. En plus du clowning en soi ,dont nous avions parlé un peu pendant les pauses, c'est la finesse et la sensibilité avec laquelle tu travailles qui m'ont vraiment convaincu... et j'espère que nous aurons souvent l'occasion de retravailler ensemble. Cette richesse d'âme et cette élasticité prête à faire corps avec chacun de nos états d'âme est extraordinaire à notre époque moderne où la prise de distance, la peur, la désolidarisation sont devenus des élements de base de notre société moderne. Ainsi, avec ce que tu fais, on retrouve en soi les forces englouties et timorées qui ne demandent qu'a réapparaître. C'est ce dont ont besoin nos élèves.
merci du fond du coeur et bon travail!


Alain Denjean

Sunday, January 25, 2009

Mit Humor gegen den Stress

TZ Zeitung 24/25 Januar 2009

Mit Humor gegen den Stress

Die Gelotologie, die Heilung ueber Humor, ist bei uns (Deutschland) noch weitgehend unbekannt. Lachen haelt nicht nur durch verbesserted Atmung und Stoffwechsel, bessere Durchblutung und die Staerkung der Immunabweh gesund. Es werden auch Endorphine (Glueckshormone) ausgeschuettet, die die Heilung foerdern. Menschen mit Humor sind besser gegen Stress gewappnet und der Umgang mit anderen Menschen faellt ihnen leichter. In der Clown-Therapie kann man ueber den "Clown als Heiler in sich" trotz widriger Umstaende wieder einen optimitischeren Blickwinkel bekommen!

Tuesday, September 23, 2008

Fortbildung: Clowning Luxembourg

Narrenfreiheit - eine Reise zum Narren in mir", mit Catherine Bryden und Jessica Hernandez

Dates: 4.-5. und 18.-19. Oktober; 22.-23. December, 2008

Introductory Clowning Workshops in Luxembourgish/German language, with English, French, and/or Spanish if need be!

Location: Vereinshaus Rollingen/Mersch, 81 rte de Luxembourg

Saturdays: 10.00 - 17.00 (with one hour lunch break)

Sundays: 10.00 - 13.00

For complete information flyer (in German) please visithttp://www.mierscher-lieshaus.lu/ and click on "Veranstaltungen"Fore further enquiries or bookings please ring +352 26 32 21 13or e-mail kontakt@mierscher-lieshaus.lu


Friday, February 29, 2008

Fortbildung Groebenzell 08

Liebe Catherine,

ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei dir bedanken, dass ich bei dir das Clowning kennen lernen durfte. Ich habe es sehr genossen, gelacht und Spass gehabt. Es war für mich erstaunlich, wie leicht es mir gefallen ist, aus mir rauszugehen. Das hatte eine befreiende Wirkung, die mir sehr gut tut. Vor allem wegen der oft schweren Stunden, die ich in meinen Lebensumständen immer wieder habe.Ich sehe darin eine gute Schulungsmöglichkeit für meine Wahrnehmung von anderen und in mir. Ebenso ein Übungsfeld für Beziehungsgeschehen aber auch für Individuation. Und das Ganze auf so spielerische Weise. Mir haben deine Anleitungen gereicht um zu verstehen, was an Lernmöglichkeiten die einzelnen Übungen bieten.

Ich glaube, dass in den einzelnen Übungen ein Fundus an Erfahrungen steckt, deshalb finde ich es ganz interessant, wenn die Auswertungen auch gezielt auf Erfahrungen, wie Nähe - Distanz, Gefühle, Irritationen, Blockierungen abzielen würden. Für eine Gruppe, die schon zu mehr Offenheit bereit ist, könnte man ein Feedback der Gruppe (Fremdwahrnehmung) an Einzelne nutzen um Beziehungen zu klären oder Klärungshilfe für persönliche Schwierigkeiten zu geben. Ein riesiges Feld an Möglichkeiten. Ich glaube, dass sich aus dieser Gruppe auch ein Kontinuum ergeben könnte (z. B. 4 mal im Jahr, mit Eigenbeteiligung) Dann eventuell mit einem Thema: Wie zeige ich mich authentisch? Wie gewinne ich mehr Freiheit im Ausdruck?....Ich habe schon Interesse, wenn es zu einer Fortführung kommen sollte.

von Christel

Tuesday, February 19, 2008

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist.“(Friedrich Schiller)

Eine Reise zum Narren in mir mit Jessica Hernández

Mierscher Lieshaus 55, rue G. D. Charlotte L-7520 Merschtel.: 26322113 fax: 26322105 lieshaus-miersch@netdsl.lu

Die Narrenfreiheit ist ein Zustand der Spielfreude,welcher uns dazu einlädt, eine kindes-ähnliche
Naivität und Verletzlichkeit zu erfahren. Diese Herangehensweise an Clownerie ist keine Technik (Zirkus, Tricks, Gags, etc), sondern eine persönliche Reise zu unserer einzigartigen Art, ein Narr zu sein, wobei Zuhören und Offenheit geschult werden. Wenn wir im Hier und Jetzt präsent sind, können wir von der Tiefe und dem Reichtum des Augenblicks überrascht werden.
Die rote Nase des Narren ist die kleinste Maske der Welt. Sie ist die Maske welche uns hilft, alle Masken abzulegen. Durch die Narrenfreiheit erleben wir Qualitäten wie Spontaneität, Offenheit und die Freude am Spielen. Der Narre in uns verleiht unserer Vorstellungskraft Flügel, wobei er mit beiden Füssen fest auf dem Boden bleibt.

Durch unsere Arbeit mit Aufwärmübungen, Spielen und Improvisationen erleben wir die Bereitschaft unseres inneren Narren, das einzuladen und zu akzeptieren, was spontan in jedem Augenblick auf uns zukommt.

• Workshop: am 25. – 26. Mai 2008 im Vereinshaus Rollingen/Mersch,
81, rte de Luxembourg

Samstag: 10.00 – 17.30 mit einer Pause zwischen 12.00 – 12.30.
Sonntag: 10.00 – 13.00.

• Kosten: € 55 pro Teilnehmer, € 45 für Studenten. Mindestalter: 16 Jahre
• Teilnehmerzahl: Min. 6, max.12.
• Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und Schuhe.

• Anmeldung unter Tel.:26 32 21 13 oder
Email: kontakt@mierscher-lieshaus.lu
www.mierscher-lieshaus.lu