Liebe Catherine,
ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei dir bedanken, dass ich bei dir das Clowning kennen lernen durfte. Ich habe es sehr genossen, gelacht und Spass gehabt. Es war für mich erstaunlich, wie leicht es mir gefallen ist, aus mir rauszugehen. Das hatte eine befreiende Wirkung, die mir sehr gut tut. Vor allem wegen der oft schweren Stunden, die ich in meinen Lebensumständen immer wieder habe.Ich sehe darin eine gute Schulungsmöglichkeit für meine Wahrnehmung von anderen und in mir. Ebenso ein Übungsfeld für Beziehungsgeschehen aber auch für Individuation. Und das Ganze auf so spielerische Weise. Mir haben deine Anleitungen gereicht um zu verstehen, was an Lernmöglichkeiten die einzelnen Übungen bieten.
Ich glaube, dass in den einzelnen Übungen ein Fundus an Erfahrungen steckt, deshalb finde ich es ganz interessant, wenn die Auswertungen auch gezielt auf Erfahrungen, wie Nähe - Distanz, Gefühle, Irritationen, Blockierungen abzielen würden. Für eine Gruppe, die schon zu mehr Offenheit bereit ist, könnte man ein Feedback der Gruppe (Fremdwahrnehmung) an Einzelne nutzen um Beziehungen zu klären oder Klärungshilfe für persönliche Schwierigkeiten zu geben. Ein riesiges Feld an Möglichkeiten. Ich glaube, dass sich aus dieser Gruppe auch ein Kontinuum ergeben könnte (z. B. 4 mal im Jahr, mit Eigenbeteiligung) Dann eventuell mit einem Thema: Wie zeige ich mich authentisch? Wie gewinne ich mehr Freiheit im Ausdruck?....Ich habe schon Interesse, wenn es zu einer Fortführung kommen sollte.
von Christel
Narrenfreiheit: Eine Reise zum Narren in mir
Auf dem Weg zum Narren in mir werde ich mit mir selbst confrontiert: Ich bin aus dem Kindesalter herausgewachsen und habe aufgehört zu spielen. Der Narr in mir fordert meine Spielfreude wieder heraus. Er lädt mich ein, eistesgegenwärtig und präsent zu sein, damit ich die Welt mit neuen Augen sehen kann. Seine Präsenz ist spontan und authentisch - der Narr plant nicht!
Also gibt es einen Narren in mir, der nicht plant...? Einen, der meine Lachmuskeln kitzelt und Tränen in die Augen zaubert? Einen, der sich in Traumen verliert und gleichzeitig mit beiden Fuessen fest auf dem Boden steht?Der Narr wird im Kontakt mit dem Publikum lebendig - im Blickkontakt und in der Beziehung zu anderen Menschen gewährt er Einblick in sein grenzenlos paradoxes Wesen. Durch Spiele, Uebungen und Improvisationen wollen wir der Narrenfreiheit ein Fest bereiten. Mut zum SEIN! Das englische Wort "courage" (Mut) entstammt dem lateinischen Wort " (Herz).Wenn wir an unseren inneren Narren und an unsere Spielfreude anknüpfen, können wir sowohl in uns selbst als auch in anderen Menschen den Mut (das Herz) dazu entwickeln, zu sein, wer wir wirklich sind. Somit können wir uns selbst und dem Leben vertrauen. "Sich ein Herz fassen" ist eine innere Entwicklung. Es ist ebenso eine Einladung, die Ängste abzulegen, welche uns davon abhalten, im "Hier und Jetzt" präsent zu sein.
"Drop down from your head to your heart":Lass dich vom Kopf in dein Herz fallen!
Auf dem Weg zum Narren in mir werde ich mit mir selbst confrontiert: Ich bin aus dem Kindesalter herausgewachsen und habe aufgehört zu spielen. Der Narr in mir fordert meine Spielfreude wieder heraus. Er lädt mich ein, eistesgegenwärtig und präsent zu sein, damit ich die Welt mit neuen Augen sehen kann. Seine Präsenz ist spontan und authentisch - der Narr plant nicht!
Also gibt es einen Narren in mir, der nicht plant...? Einen, der meine Lachmuskeln kitzelt und Tränen in die Augen zaubert? Einen, der sich in Traumen verliert und gleichzeitig mit beiden Fuessen fest auf dem Boden steht?Der Narr wird im Kontakt mit dem Publikum lebendig - im Blickkontakt und in der Beziehung zu anderen Menschen gewährt er Einblick in sein grenzenlos paradoxes Wesen. Durch Spiele, Uebungen und Improvisationen wollen wir der Narrenfreiheit ein Fest bereiten. Mut zum SEIN! Das englische Wort "courage" (Mut) entstammt dem lateinischen Wort " (Herz).Wenn wir an unseren inneren Narren und an unsere Spielfreude anknüpfen, können wir sowohl in uns selbst als auch in anderen Menschen den Mut (das Herz) dazu entwickeln, zu sein, wer wir wirklich sind. Somit können wir uns selbst und dem Leben vertrauen. "Sich ein Herz fassen" ist eine innere Entwicklung. Es ist ebenso eine Einladung, die Ängste abzulegen, welche uns davon abhalten, im "Hier und Jetzt" präsent zu sein.
"Drop down from your head to your heart":Lass dich vom Kopf in dein Herz fallen!
Friday, February 29, 2008
Tuesday, February 19, 2008
„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist.“(Friedrich Schiller)
Eine Reise zum Narren in mir mit Jessica Hernández
Mierscher Lieshaus 55, rue G. D. Charlotte L-7520 Merschtel.: 26322113 fax: 26322105 lieshaus-miersch@netdsl.lu
Die Narrenfreiheit ist ein Zustand der Spielfreude,welcher uns dazu einlädt, eine kindes-ähnliche
Naivität und Verletzlichkeit zu erfahren. Diese Herangehensweise an Clownerie ist keine Technik (Zirkus, Tricks, Gags, etc), sondern eine persönliche Reise zu unserer einzigartigen Art, ein Narr zu sein, wobei Zuhören und Offenheit geschult werden. Wenn wir im Hier und Jetzt präsent sind, können wir von der Tiefe und dem Reichtum des Augenblicks überrascht werden.
Die rote Nase des Narren ist die kleinste Maske der Welt. Sie ist die Maske welche uns hilft, alle Masken abzulegen. Durch die Narrenfreiheit erleben wir Qualitäten wie Spontaneität, Offenheit und die Freude am Spielen. Der Narre in uns verleiht unserer Vorstellungskraft Flügel, wobei er mit beiden Füssen fest auf dem Boden bleibt.
Durch unsere Arbeit mit Aufwärmübungen, Spielen und Improvisationen erleben wir die Bereitschaft unseres inneren Narren, das einzuladen und zu akzeptieren, was spontan in jedem Augenblick auf uns zukommt.
• Workshop: am 25. – 26. Mai 2008 im Vereinshaus Rollingen/Mersch,
81, rte de Luxembourg
Samstag: 10.00 – 17.30 mit einer Pause zwischen 12.00 – 12.30.
Sonntag: 10.00 – 13.00.
• Kosten: € 55 pro Teilnehmer, € 45 für Studenten. Mindestalter: 16 Jahre
• Teilnehmerzahl: Min. 6, max.12.
• Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und Schuhe.
• Anmeldung unter Tel.:26 32 21 13 oder
Email: kontakt@mierscher-lieshaus.lu
www.mierscher-lieshaus.lu
Mierscher Lieshaus 55, rue G. D. Charlotte L-7520 Merschtel.: 26322113 fax: 26322105 lieshaus-miersch@netdsl.lu
Die Narrenfreiheit ist ein Zustand der Spielfreude,welcher uns dazu einlädt, eine kindes-ähnliche
Naivität und Verletzlichkeit zu erfahren. Diese Herangehensweise an Clownerie ist keine Technik (Zirkus, Tricks, Gags, etc), sondern eine persönliche Reise zu unserer einzigartigen Art, ein Narr zu sein, wobei Zuhören und Offenheit geschult werden. Wenn wir im Hier und Jetzt präsent sind, können wir von der Tiefe und dem Reichtum des Augenblicks überrascht werden.
Die rote Nase des Narren ist die kleinste Maske der Welt. Sie ist die Maske welche uns hilft, alle Masken abzulegen. Durch die Narrenfreiheit erleben wir Qualitäten wie Spontaneität, Offenheit und die Freude am Spielen. Der Narre in uns verleiht unserer Vorstellungskraft Flügel, wobei er mit beiden Füssen fest auf dem Boden bleibt.
Durch unsere Arbeit mit Aufwärmübungen, Spielen und Improvisationen erleben wir die Bereitschaft unseres inneren Narren, das einzuladen und zu akzeptieren, was spontan in jedem Augenblick auf uns zukommt.
• Workshop: am 25. – 26. Mai 2008 im Vereinshaus Rollingen/Mersch,
81, rte de Luxembourg
Samstag: 10.00 – 17.30 mit einer Pause zwischen 12.00 – 12.30.
Sonntag: 10.00 – 13.00.
• Kosten: € 55 pro Teilnehmer, € 45 für Studenten. Mindestalter: 16 Jahre
• Teilnehmerzahl: Min. 6, max.12.
• Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und Schuhe.
• Anmeldung unter Tel.:26 32 21 13 oder
Email: kontakt@mierscher-lieshaus.lu
www.mierscher-lieshaus.lu
Interne Fortbildung: Rudolf-Steiner Schule Groebenzell
In seinem Buch „Language Teaching at Steiner Waldorf Schools“ schreibt Johannes Kiersch über die zentrale Bedeutung, die künstlerischen Fähigkeiten im Sprachunterricht zukommt, insbesondere wenn man bedenkt wie die neuesten Erkenntnisse der Forschung unsere Vorstellung vom Erlernen von Sprachen umgekrempelt haben. „Der Fremdsprachenlehrer der Zukunft wird gemeinsam mit Theater- , Musik- und Tanzpädagogen ausgebildet werden…“, denn Sprachenlehrer sollten - und das in höherem Maße als andere Lehrer – Humor und Einfühlungsvermögen besitzen und die Fähigkeit ganz den Augenblick zu erfassen und zu nutzen. Sie sollten ganz bewusst ihre Gefühle und Stimmungen darauf ausrichten können eine entspannte, erwartungsfrohe und produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen.
Peter Lutzger bezieht sich in seiner Doktorarbeit „ The Art of Language Teaching“ auf Kiersch und beschreibt wie stark Clowning und Improvisation dabei helfen Offenheit, Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen zu entwickeln. Gleichzeitig lernt der Lehrer dabei mit seiner eigenen Unsicherheit, seinen Ängsten und Fehlern in einer konstruktiven und kreativen Weise umzugehen.
Künstlerische Betätigung und praktische Erfahrung sind mit Sicherheit für die Vermittlung von Wissen unabdingbar. „Sie (die Sprachlehrer) müssen … erkennen, dass ihr Beruf es verlangt, dass sie in erster Linie Künstler werden müssen, dann erst Gelehrter oder Gelehrte.“ (Kiersch)
Termine: 22.02.08 – 12.02.08, Rudolf-Steiner Schule Gröbenzel - Eurythmie Salle, 2.Stock
Freitag: 16:30 – 19:30
Samstag: 10:00 – 16:00
Verantwortlich/Dozent: Catherine Bryden zuluayo@hotmail.com
Peter Lutzger bezieht sich in seiner Doktorarbeit „ The Art of Language Teaching“ auf Kiersch und beschreibt wie stark Clowning und Improvisation dabei helfen Offenheit, Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen zu entwickeln. Gleichzeitig lernt der Lehrer dabei mit seiner eigenen Unsicherheit, seinen Ängsten und Fehlern in einer konstruktiven und kreativen Weise umzugehen.
Künstlerische Betätigung und praktische Erfahrung sind mit Sicherheit für die Vermittlung von Wissen unabdingbar. „Sie (die Sprachlehrer) müssen … erkennen, dass ihr Beruf es verlangt, dass sie in erster Linie Künstler werden müssen, dann erst Gelehrter oder Gelehrte.“ (Kiersch)
Termine: 22.02.08 – 12.02.08, Rudolf-Steiner Schule Gröbenzel - Eurythmie Salle, 2.Stock
Freitag: 16:30 – 19:30
Samstag: 10:00 – 16:00
Verantwortlich/Dozent: Catherine Bryden zuluayo@hotmail.com
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